Holz in seiner ganzen Vielfältigkeit

Bangkirai

z.b. Terrassendielen, Sichtschutzzäune, uvm.

Bangkirai ist ein nahezu astfreies Holz aus Indonesien und Malaysia. Es ist eines der haltbarsten Hölzer, die im Aussenbereich Verwendung finden. Trotz der Vorteile gibt es bei diesem Holz einiges zu beachten.

Bei den Terrassendielen bieten wir zwei Qualitäten an. Qualität „standard & better“ sowie Qualität „Felix Timber Werkssortierung“. Zusätzlich bieten wir nun auch Bangkiraidielen und Unterkonstruktionsbalken mit FSC-Zertifi kat an.

Das Holz besitzt einen ölartigen Inhaltsstoff, der während der ersten Regenperioden ausgewaschen wird. Dieses Öl lässt sich sehr schwer von Hauswänden etc. entfernen. Das heißt: Umliegende Bauteile schützen.

Zudem treten kleine Fluglöcher (Pinholes) auf. Diese stammen von Frischholzschädlingen, welche aber nach dem Einschlag absterben. Lebende Schädlinge und weiterer Befall sind nicht möglich. Auch ein Einfluss auf Haltbarkeit oder Statik ist nicht gegeben.

Für ein Hartholz ist Bankgirai sehr verzugsarm, allerdings kommen hin und wieder einzelne Hölzer vor, die deutlich Verzug zeigen. Es treten selten starke Risse auf. Kleine Haarrisse an der Oberfläche sind möglich. Die Kopfenden der Bretter werden werkseitig mit einem Wachs oder Öl behandelt, um Kopfrisse zu vermeiden. Bei gesägten Dielen erreichen Sie diesen Effekt durch versiegeln der Schnittstellen mit einem wasserfesten Holzleim.

Durch den langen Transport per Schiff durch unterschiedliche Klimazonen ist es möglich, dass sich dunkle Wasserflecken und schwarze Reaktionsflecken (Rost) vom Verpackungsmaterial auf der Ware abzeichnen. Wasserflecken verschwinden in der Regel durch die Bewitterung mit der Zeit von selbst. Bei starken Verschmutzungen kann eine Messingdrahtbürste oder feines Schleifpapier helfen. Eine Minimierung der Flecken ist nur bei der „FelixTimber Werkssortierung“ möglich.

Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkte Schrauben) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Immer Edelstahlverbindungen wählen!

Bankgirai ist nicht monokulturfähig und somit kein Plantagenholz. Die Farbvariationen gehen von gelblichbraun bis rotbraun. Wie jedes andere Holz vergraut auch Bangkirai. Zur Farbbehandlung gibt es ein speziell für Hartholz entwickeltes Bangkirai-Holzöl. Der Anstrich sollte je nach Bedarf erneuert werden.

B-Wood

z.b. Terrassendielen

B-Wood ist der Markenname für ein einzigartiges Produkt. Es besteht hauptsächlich aus Bambusgras und umweltfreundlichem Harz. Es ist ökologisch sinnvoll und nicht schädlich für die Umwelt und ist somit ein guter und starker Ersatz zu den üblichen Harthölzern. Mit dem Clip-System B-Fix sind die vorgeölten Terrassendielen leicht und ohne sichtbare Verschraubung zu montieren. Durch die stirnseitige Nut-Federverbindung ist eine Endlosverlegung möglich. Unter dem Stoß der Nut-Federverbindung ist kein Unterkonstruktionsbalken nötig, vorausgesetzt ist jedoch das die Bretter mit mindestens 2 Unterkonstruktionsbalken unterstützt werden. Bezüglich der Haltbarkeit benötigen die Terrassendielen keinen weiteren Anstrich. Bei fehlender Pflege jedoch vergrauen die Dielen und Anfangs werden die Bretter fleckig. Durch weitere Bewitterung vergrauen die Dielen mit der Zeit gleichmäsiger. Wer ein vergrauen der Dielen vermeiden will muss die Bretter 1-2mal pro Jahr mit einem geeignetem Ölsiegel behandeln.

Der Kontakt mit rostendem Material (z.B. verzinkten Schrauben) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken , schwarzen Verfärbungen. Immer Edelstahlverbindungen wählen!

Ceterra

z. B. Terrassendielen

Ceterra ist eine Farbbehandlung kesseldruckimprägnierter Kieferndielen (Beschreibung siehe Fichte/Kiefer) mit einem speziellen braunen Wachs welches dem Imprägniermittel beigemischt ist. Durch die Wachszusätze perlt das Wasser besser ab und die Lebenszeit Ihrer Terrasse erhöht sich. Risse und Verzug reduzieren sich. Der braune, warme Farbton liegt voll im Trend und erinnert an eine Terrasse aus Tropenholz. Um den Farbton zu erhalten empfiehlt sich eine regelmäßige Nachbehandlung mit Ceterra Refresh. Ansonsten vergraut das Holz mit der Zeit, wie jedes andere Holz, auch.

Douglasie

z.B. Terrassendielen, Sichtschutzzäune, Konstruktionsholz uvm.

Dieser Nadelbaum kommt ursprünglich aus Nordamerika, wird aber seit geraumer Zeit auch in Mitteleuropa angebaut. Durch den Inhaltsstoff Harz ist das Holz auch ohne chemische Holzschutzmittel im Außenbereich gut einsetzbar. Die Rohware unserer Douglasienprodukte wird getrocknet, wodurch ein Großteil des überschüssigen Harzes austritt. Somit ist der Harzaustritt
bei den Fertigprodukten gering.

Bei den Terrassendielen kommt es hin und wieder vor, dass im Bereich der Äste Ausbrüche durch das Hobeln zu finden sind. Dies kann leider nicht verhindert werden. Bei der Sichtschutzserie „Mainau“ ist das Holz bereits
mit einem pigmenthaltigen Ölanstrich versehen. Durch diese werkseitige Vorbehandlung ist ein erster UVSchutz vorhanden, die Feuchtigkeitsaufnahme sowie die Rissbildung werden deutlich reduziert.

Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkten Schrauben u. ä.) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Nur
Edelstahlverbindungen verwenden! Das Holz besitzt einen gelben bis rötlichen Farbton. Falls das Holz nicht mit einer Holzlasur oder einem Holzöl behandelt wird, entsteht auf der Oberfläche eine silbergraue Patina. Ein Anstrich mit einem farblosen Imprägniergrund ist zur Bläuepilzvermeidung auf jeden Fall zu empfehlen. Farbanstriche müssen regelmäßig erneuert werden.

Ecoprofil

Fiberon

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Diese neuen WPC-Dielen aus Amerika besitzen einen Kern aus 50 % Ahornfasern und 50 % Polyethylen mit hoher Dichte und eine unverwüstliche PermaTech Oberfläche. Durch diese Kombination ist die Diele nahezu immun gegen Verfärbung, Flecken, Schmutz und sogar Kratzer. Die Horizon-Ipé Diele besitzt die warme natürliche Optik einer tropischen Hartholzterrasse und ist völlig splitterfrei. Sie benötigt keinerlei Öl- oder Farbbehandlung. Eine Reinigung kann mit dem Hochdruckreiniger erfolgen. Sie kann wie Hartholz bearbeitet werden. Sägen, Bohren und auch Schleifen ist möglich. Der Abstand der Unterkonstruktionsbalken darf bei privater Nutzung 40 cm, bei öffentlicher Nutzung 30 cm, nicht überschreiten. Rund um die Fiberon-Terrasse muss eine Dehnungsfuge von mindestens 6 mm, zwischen den bei in der Länge gestossenen Dielen 3 mm, beachtet werden. Der Dielenabstand sollte mindestens 5 mm betragen. Die Verlegung kann mit Hilfe von speziell eingefärbten Schrauben, oder mit speziellen Klammern zur unsichtbaren Befestigung, erfolgen. Die original Fiberon- Montageanleitung ist zu beachten.

Fichte/Kiefer

z. B. Terrassendielen, Zaunmaterial, Sichtschutzzäune,
Konstruktionsholz, Spielgeräte uvm.

Fichten- und Kiefernholz stellen die weltweit am häufigsten verwendeten Nadelhölzer dar. Da diese Holzarten nicht von Natur aus wetterbeständig sind, ist für den Außenbereich eine sogenannte Kesseldruckimprägnierung bzw. ein schützender Holzanstrich notwendig. Das Holz besitzt naturgemäß eine hellgelbe bis leicht rötliche Färbung. Bei dem Imprägnierverfahren werden
Salze in das Holz gedrückt und dieses erhält dadurch eine grünliche Färbung. Die heutige Kesseldruckimprägnierung ist unbedenklich.

Bei den massiven Gartenmöbeln wird eine heimische Fichte verwendet, die mit einer Holzlasur kiefern- oder nussbaumfarben behandelt wird. Wenn das Holz nicht regelmäßig behandelt wird, lassen die Witterungseinflüsse das Holz mit der Zeit vergrauen.

Zu den natürlichen Eigenschaften des Holzes gehört die Rissbildung. Besonders bei Kernholz (Palisaden, Rundholz bei Spielgeräten usw.) können diese Risse stark auftreten. Diese können bis zum Holzkern vordringen, beeinflussen jedoch nicht die Stabilität des Produktes.

FSC-Produkte

FSC (Forest Stewardship Council) ist eine weltweit und unabhängig arbeitende Organisation, die sich für einen umweltfreudlichen und sozial verantwortlichen Umgang mit dem natürlichen Rohstoff Holz auf unserer Erde einsetzt.

Mit dem Warenzeichen des FSC werden Holzprodukte ausgezeichnet, die aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern stammen. Die Waldbewirtschaftung richtet sich nach den strengen Umweltschutzaufl agen des Forest Stewardship Council und berücksichtigt hohe soziale und wirtschaftliche Standards. Die zertifizierten Forstbetriebe haben sich einer unabhängigen Kontrolle und Bewertung unterzogen, welche die Übereinstimmung der Wirtschaftsweise mit den FSC-Standards belegt. Der FSC ist eine gemeinnützige, internationale Organisation, in der Umweltverbände, Sozialorganisationen, fortschrittliche Forstbetriebe und Unternehmen der Holzverarbeitung zusammenarbeiten mit dem Ziel weltweit eine Verbesserung der Waldbewirtschaftung zu erreichen.

Der höhere Aufwand den diese Betriebe betreiben spiegelt sich natürlich im Preis wieder. Wir hoffen auf die Bereitschaft der Kunden in dieses Thema zu investieren um so ein langfristiges Miteinander mit der Natur zu gewährleisten. Das heißt auch das wir unser Sortiment mit FSC-Produkten weiterhin erweitern wollen.

Momentan bieten wir Terrassendielen aus Bangkirai und Garapa, sowie den entsprechenden Unterkonstuktionsbalken mit dem FSC-Zertifi kat an. Diese Produkte sind in unserem Katalog, und auf der Ware selbst, mit dem FSC-Logo entsprechend gekennzeichnet.

Garapa

z.B. Terrassendielen

Das südamerikanische Holz (meist Brasilien) ist nahezu astfrei und wegen seiner guten Witterungsbeständigkeit für Terrassendielen gut geeignet. Wir bieten diese Holzart mit dem FSC-Zertifikat an.

Es blutet kaum aus, umliegende Bauteile sollten aber vorsichtshalber geschützt werden. Gelegentlich treten kleine Fluglöcher (Pinholes) auf, die aber keinen Einfluss auf Haltbarkeit oder Statik des Produktes haben. Starke Risse treten sehr selten auf. Kleine Haarrisse an der Oberfläche sind besonders in Trockenzeiten möglich. Die Kopfenden der Bretter werden werkseitig mit einem Wachs oder Öl behandelt, um Kopfrisse zu vermeiden. Bei gesägten Dielen erreichen Sie diesen Effekt durch Versiegeln der Schnittstellen mit entsprechendem Stirnkantenschutz.

Lärche

z. B. Terrassendielen, Zaunmaterial, Sichtschutzzäune,
Pflanzkästen uvm.

Lärchen sind überwiegend in Nordamerika verbreitet. Die Haltbarkeit der Lärche beruht auf dem hohen Harzgehalt des Baumes. Trotz Trocknung harzt das Holz relativ stark aus. Auch Rissbildung und Verzug sind hier größer als bei den anderen Holzarten.

Für unsere Produkte wird eine sibirische, getrocknete Lärche oder eine südtiroler, getrocknete Gebirgslärche verwendet. Diese Lärchesorten zeichnen sich durch besonders dichte Jahresringe aus, wodurch das Holz härter ist.

Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkten Schrauben u. ä.) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Nur Edelstahlverbindungen verwenden!

Die Holzfarben gehen mehr ins Gelbliche mit leicht rötlichen Ansätzen. Um das Enstehen der silbergrauen Patina zu vermeiden, muss das Holz in regelmäßigen Abständen mit Holzlasur oder Holzöl behandelt werden. Ein Anstrich mit einem farblosen Imprägniergrund ist zur Bläuepilzvermeidung auf jeden Fall zu empfehlen.

Massaranduba

Massaranduba ist ein widerstandsfähiges Hartholz aus dem tropischen Südamerika und der Karibik. Dieses Holz zeichnet sich duch seine rotbraunen Färbung aus und ähnelt in seinen Eigenschaften dem Bangkirai-Holz . Die feine Struktur des eher dunklen Holzes hat eine gute bis sehr gute natürliche Haltbarkeit.

Massaranduba hat eine von Natur aus hohe Wetterresistenz. Möchte man vermeiden, dass das Holz mit der Zeit eine Graufärbung bekommen, sollte man dieses regelmäßig mit Ölen behandeln.

Megawood

z.B. Terrassendielen

megawood® Barfußdielen bestehen aus natürlichen Holzfasern, die mit hochwertigen polymeren Bindemitteln zu einem umweltfreundlichen Allwetterwerkstoff verbunden werden: Sieht aus wie Holz, fühlt sich an wie Holz, lässt sich verarbeiten wie Holz, ist jedoch edler und dauerhafter als Vollholz. Die Oberfläche ist unempfindlich gegen Kratzer und Druckstellen. Abblätternde Farbe, Splitter, verzogene Kanten, unbequemes Streichen und Ölen – das alles gehört mit megawood® der Vergangenheit an. Ihre Terrasse bereitet Ihnen Freude über die gesamte, viele Jahre währende Lebendsauer – gepflegt nur mit Wasser und gelegentlich etwas Reiniger!

Ihre Entscheidung für megawood® bedeutet auch ein Plus für die Umwelt und den Schutz natürlicher Ressourcen. Der megawood® Holz-Polymer-Werkstoff besteht aus bis zu 75 % Holzfasern, gewonnen aus heimischen, nachhaltig bewirtschafteten Holzbeständen mit PEFC-Zertifikat. Umweltfreundliche Bindemittel und Additive ergänzen die Holzfasern und machen megawood® Barfußdielen ohne Farb- und Schutzanstriche resistenter als Vollholz gegen Insekten und Pilze. Alle Bestandteile sind frei von PVC und können dem Recycling-Kreislauf grundsätzlich wieder zugeführt werden.

Die Vorteile
Der Maßstäbe setzende megawood® Werkstoff und das rundum durchdachte megawood® Aufbausystem garantieren Ihnen unkomplizierte Freude an Ihrer Terrasse über die gesamte, viele Jahre währende Lebensdauer.

  • Pflegeleicht — kein Streichen, kein Ölen
  • Unempfindlich — sehr widerstandsfähig gegen Kratzer und Druckstellen
  • Rutschhemmend — angeraute Oberflächenstruktur
  • Sicher — keine Verletzungsgefahr durch Splitterbildung
  • Farbbeständig — kein Vergrauen durch UV-Strahlung
  • Einfach — Verarbeitung analog zu Holz
  • Verdeckte Verschraubung — spezielles Klammersystem
  • Widerstandsfähig — resistenter gegen Insekten & Pilze als Vollholz
  • Durchgefärbt — kein Abblättern der Farbe
  • Recyclebar — PVC-frei, zu 100 % wiederverwertbar

Stauseeholz

z.B. Terrassendielen

In Surinam, einem kleinen Land im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1974 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zu einem See aufgestaut wurde. Dieser Stausee – nach seinem Erbauer auch Dr.-Blommestein-See genannt – hat heute mit ca. 1.500 km2 Fläche etwa die dreifache Größe des Bodensees und versorgt nicht nur eine nahegelegene Aluminiumfabrik, sondern vor allen Dingen die Hauptstadt Paramaribo mit Strom.

Vor der Flutung des Stausees wurde der Urwald nicht gerodet. Der See enthält deshalb eine gigantische Menge qualitativ hochwertiges Holz. Man schätzt das Volumen auf mindestens 10 Mio. m3, was einer Menge von ca. 500.000 LKW Ladungen entspricht. Zum Zeitpunkt der Erbauung 1960 hatte man den Wert des Holzes, das auf der heute überfluteten Fläche stand, noch nicht erkannt. Heute ist das anders. Dieses wertvolle Rohstoffreservoir würde im Laufe der Jahrhunderte ungenutzt verrotten und klimaschädliches Methan freisetzen. Durch die jetzt erfolgende Nutzung führt man die wertvollen Hölzer einer sinnvollen und langfristigen Verwendung zu und hilft damit, noch intakte Regenwälder unberührt zu lassen.

Durch die Überflutung hat die Qualität des Holzes keinesfalls gelitten. Erstaunlicherweise verbessern sich die Eigenschaften der allermeisten Hölzer sogar durch die lange Unterwasserlagerung. Stauseeholz ist deutlich formstabiler und haltbarer als herkömmliches Urwaldholz und zudem sind Inhaltsstoffe ausgewaschen, die sonst zu unerwünschten Verfärbungen führen können.

Das gesamte Holz aus dem Stausee wird ökologisch zertifiziert. Das Zertifikat der „Rainforest Alliance“ ist bereits in Arbeit, die FSC Zertifizierung ist beantragt.

Thermoholz

z. B. Terrassendielen

Als alternative in Bezug auf Haltbarkeit zu den tropischen Harthölzern bieten wir auch europäische Harthölzer an. Jedoch ist hier eine gewisse Vorbehandlung, die sogenannte thermische Behandlung, der Hölzer notwendig.

Thermisch modifiziertes Holz weist unbehandeltem Holz gegenüber Vorteile hinsichtlich Dimensionsstabilität, Oberflächenhärte, Fäulnisresistenz und Rissbildung auf. In unserem Hause führen wir die thermisch veredelte Esche welche unbehandelt hauptsächlich im Innenausbau (Parkettboden) eingesetzt wird. Noch härter ist die Walnuss, welche im veredelten Möbelbau und im Fussbodenbereich eingesetzt wird.

Auch im Bereich der Sportgeräte, Bogenbau, Werkzeuggriffe sowie Schlagzeug-Sticks findet das Holz Anwendung. Für die Terrassendielen wird nur eine feinjährige Wallnussart aus nördlichen Wuchsgebieten eingesetzt. Somit zählt die thermisch behandelte Walnuss zu den absoluten Premium Terrassenhölzern.

Unser Thermoholz wird mit dem bewährten Wasserdampf- Hitze-Verfahren behandelt. Das Holz wird auf 0% Holzfeuchte getrocknet und anschließend bei der Thermobehandlung auf bis zu 215°C erhitzt. Durch dieses Verfahren erreicht Esche und Wallnussholz die Resistenzklasse 1, was diese Hölzer in Bezug auf Haltbarkeit gleichsetzt mit allen auf dem Markt vertreten Tropenhölzern. Somit ist Thermoholz eine sinnvolle Alternative zu Tropenholz.

Auch ist die Formstabilität (Quellen und Schwinden) deutlich besser gegenüber den tropischen Harthölzern, jedoch ist diese Abhängig vom Ausgangsrohstoff und Wuchs, von Einschlüssen und Ästen.

Durch die Thermobehandlung erhalten die Hölzer eine moderne dunkelbraune Farbe, die jedoch, wie bei jedem anderen Holz, nicht UV beständig ist. Um die Farbgebung des Holzes länger zu erhalten, empfehlen wir die Dielen nach der Verlegung mindestens einmal jährlich mit geeignetem Holzöl zu behandeln. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Holzes. Farbunterschiede sind trotz dieser Thermobehandlung normal und hängen mit den verschiedenen Wuchsgebieten des Holzes zusammen.

Vor dem Einbau ist darauf zu achten, dass die Thermo- Holz Terrassendielen ca. 48 Stunden, unter UV-Schutzfolie abgedeckt, am Einbauort im Aussenbereich gelagert werden. Die richtige Ausgleichsfeuchte für den Aussenbereich wird dadurch angenommen. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die Unterkonstruktion nicht weiter als 50 cm auseinanderliegt. Auch sollte bei der Verlegung der Kontakt Holz auf Holz vermieden werden. Hierzu empfehlen wir entsprechende Abstandhalter.

Zur Verschraubung müssen ausschließlich Schrauben aus Edelstahl verwendet werden. Nicht rostfreie Metalle verursachen bei Holz im Aussenbereich dunkle Flecken. Bei jeder Verschraubung des Holzes müssen die Löcher in der Terrassendiele mit der Lochgröße des Schraubendurchmessers + 1mm vorgebohrt werden.

Yello Balau/Parashorea

z.B. Gartenmöbel

Beides sind tropische Harthölzer und besonders gut für die Herstellung von Gartenmöbeln geeignet. Sie sind sehr langlebig und brauchen zum Normalgebrauch keine Farbe oder Konservierungsmittel.

Läßt man Hartholz natürlich altern, nimmt es eine silbergraue Farbe an. Wenn Sie die Farben der Harthölzer bewahren wollen, empfehlen wir eine ein- bis zweimalige Holzölbehandlung pro Jahr. Zudem wird durch die Ölbehandlung eine mögliche Rissbildung verhindert.